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Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV)

Das KCV gibt das Verhältnis von Aktienkurs zu Cashflow je Aktie wieder.

Kurs-Cashflow-Verhältnis (KCV)

Der Cashflow setzt sich zusammen aus Unternehmensgewinnen, Abschreibungen von Investitionen und Erhöhungen oder Erniedrigungen von Rückstellungen. Er ist im Gegensatz zum Gewinn ein besserer Indikator der Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens, weil er den Anteil des Umsatzes miteinschließt, der in die Zukunft des Unternehmens reinvestiert wird. Denn Investitionen z.B. in neue Produktionsstätten erhöhen die Möglichkeit auf Gewinne in der Zukunft, Rückstellungen dienen als Puffer für schlechtere Ertragsjahre.
Der aktuelle Gewinn kann geschönt werden, indem das Unternehmen weniger in die Zukunft investiert, was später zu einem Wettbewerbsnachteil wird. Der Cashflow deckt solche Vorgänge jedoch auf.
Ebenso wie beim KGV ist beim KCV ein kleiner Wert positiv zu bewerten. Außerdem kann das KCV auch negativ werden, was auch den Vergleich von Unternehmen bei Verlusten ermöglicht.

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Das KBV ist das Verhältnis von Aktienkurs zu Buchwert des Unternehmens.

Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV)

Der Buchwert gibt die um die Schulden bereinigte Substanz eines Unternehmens an, d.h. den nach Auszahlung der Gläubiger übrigen Kapitalwert der Immobilien, Produktionsstätten, Barreserven usw. Der KBV ist normalerweise größer als 1, kann aber in manchen Fällen auch kleiner sein. Dann würden Sie also eine Aktie billiger erwerben, also sie rein von der Substanz her wert ist.
Diese Kennzahl ist wichtig für die Einschätzung des Risikos, dass sie bei der Anlage eingehen. Im Falle einer Insolvenz bleibt dem Aktionär nämlich dieser Wert übrig.

Dividende und Dividendenrendite

Über die Dividende werden die Aktionäre am Gewinn des Unternehmens beteiligt und so für ihr eingegangenes Risiko entschädigt. So wird in der Regel jährlich ein gewisser Betrag pro Aktie an die Aktionäre ausgeschüttet.
Welchen Anteil am Aktienkurs dieser ausgeschüttete Betrag ausmacht, besagt die Dividendenrendite.

Dividendenrendite

Prinzipiell sorgt eine hohe Dividende für kontinuierliche Einnahmen des Aktionärs unabhängig von der Kursentwicklung.
Allerdings geht ein hoher Anteil der Dividende am Gewinn auf Kosten der Wachstumsmöglichkeiten des Unternehmensgewinns, weil dieser ausgeschüttete Betrag nicht mehr in das Unternehmen reinvestert werden kann. Eine Dividende, die größer ist als der Gewinn, wird aus dem Eigenkapital des Unternehmens bezahlt, d.h. die finanzielle Grundlage des Unternehmens schrumpft dabei sogar!

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