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Trends


Den täglichen Schwankungen des Kurses ordnet man zur Analyse größere Korridore über, die so genannten Trends. Trends geben an, in welche Richtung sich der Kurs grundsätzlich bewegt. Durch ihre Bestimmung wird dem Anleger klarer, ob er Aktien kaufen, halten oder verkaufen soll. Denn ein altes Börsensprichwort lautet: „The trend is your friend!“ Dahinter steckt wieder einmal viel Psychologie. Wenn die Anleger einen Trend erkennen, denken sie, dass er weitergeht, und deshalb hat er auch Bestand. Darum sollte man grundsätzlich diese Trends bei seiner Anlage beachten.

Es gibt Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtstrends:

Der Aufwärtstrend ist so definiert, dass jedes folgende Kurstief höher liegt als ein vorhergegangenes Kurstief:

Aufwärtstrend


Beim Abwärtstrend liegt jedes folgende Kurshoch tiefer als das vorhergegangene Kurshoch:

Abwärtstrend


Beim Seitwärtstrend liegen Kurshochs und -tiefs jeweils auf einer waagrechten Linie:

Seitwärtstrend

Andererseits lassen sich Trends auch nach ihrer Dauer unterscheiden. Es gibt kurzfristige Trends von einer Dauer bis zu einigen Wochen, mittelfristige Trends von bis zu mehreren Monaten und langfristige Trends ab einer Dauer von einem Jahr.

Beispiel:

Trenddauer

Hier ist der langfristige Trend ein Aufwärtstrend (1) und der mittelfristige Trend ein Abwärtstrend (2). Bei (3) wurde außerdem ein kurzfristiger Aufwärtstrend markiert.

Grundsätzlich sollten Privatanleger eher nach langfristigen Trends handeln, da das Handeln nach kurzfristigen Trends sehr viel Geschick und Zeit erfordert und das häufige Hin und Her die Ordergebühren in die Höhe treibt.

Analyse anhand von Trendkanälen

Oben haben wir zur Kennzeichnung der Trends bereits Trendkanäle verwendet. Trendkanäle bestehen aus zwei parallelen Linien, die über die Hochs und Tiefs gelegt werden.
Nähert sich der Kurs einer der Linien, kann er dort seine Richtung wieder ändern (abprallen) oder aber diese Linie durchbrechen.
Prallt er von der Trendlinie ab, so sagt man, der Kurs hat den Trend erfolgreich getestet. Je öfter der Trend erfolgreich getestet wurde, desto stärker ist der Trend. Ein starker Trend lässt sich besser berechnen als ein schwacher. So kann man sich eher darauf verlassen, dass er Bestand hat und dem Trend entsprechend folgen. Außerdem wird man Verkäufe in der Nähe der oberen Linie tätigen, Käufe in der Nähe der unteren.
Durchbricht er aber die Linie, ist der Trend beendet und ein neuer Trend beginnt. Wenn der Trend nach oben gebrochen wurde, so ist dies ein Kaufsignal, wenn er nach unten gebrochen wurde, ein Verkaufssignal.

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